FORTBILDUNGEN FÜR PFLEGEHEIME

Unsere Fortbildungen zur architekturpsychologischen Gestaltung von Pflegeeinrichtungen zeigen, wie Innen- und Außenräume in Pflegeheimen so gestaltet werden können, dass sie Wohlbefinden, Orientierung, Selbstständigkeit, soziale Begegnung und die Lebensqualität der Bewohner:innen fördern und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern.

In sechs praxisnahen Modulen lernen Sie, wie Lärm und Hitze reduziert, Gemeinschaftsbereiche attraktiver gestaltet, der institutionelle Charakter reduziert und Innen- sowie Außenräume gesundheitsfördernd und naturnah gestaltet werden können.

Dabei verbinden wir wissenschaftliche Erkenntnisse der Architekturpsychologie mit vielen konkreten Vorher-Nachher-Beispielen aus anderen Pflegeeinrichtungen sowie mit einfach umsetzbaren und kostengünstigen Tipps für die praktische Umsetzung. Die Weiterbildungen richten sich an Mitarbeitende, Pflegekräfte, Planer:innen, Träger:innen von Pflegeeinrichtungen sowie an Angehörige von Bewohner:innen.

MODUL A

Vertraute Lebenswelten schaffen –

Zuhause statt Institution

INHALTE

Ein Pflegeheim wird dann zum Zuhause, wenn Räume Vertrautheit, Sicherheit und persönliche Identität vermitteln. Die Gestaltung kann dabei helfen, an frühere Lebenswelten anzuknüpfen und Bewohner:innen ein Gefühl von „Hier bin ich zuhause“ zu geben.

SIE LERNEN

> wie persönliche Gegenstände und Erinnerungsstücke Räume vertrauter machen

> wie Farben, Materialien und Möbel an vertraute Lebenswelten anknüpfen können

> wie Biografie und persönliche Vorlieben in die Raumgestaltung einbezogen werden können

> wie wohnliche statt institutionelle Atmosphären entstehen

> wie Orientierung und Sicherheit durch vertraute Gestaltung unterstützt werden können

> wie Gemeinschaftsbereiche individuell und lebendig gestaltet werden können

ZIELGRUPPE

Mitarbeitende, Pflegekräfte, Planer:innen, Träger:innen von Pflegeeinrichtungen, Angehörige von Bewohner:innen

 

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MODUL B

Lärm wirksam reduzieren

INHALTE

Lärm ist in Pflegeeinrichtungen ein häufig unterschätzter Belastungsfaktor. Geräusche von Gesprächen, Fernsehern, Türen, Geräten oder dem Pflegealltag können Stress verursachen, Erholung erschweren und die Kommunikation zwischen Bewohner:innen und Mitarbeitenden beeinträchtigen.

Sie erfahren, warum manche Bereiche besonders laut werden und wie Akustik durch Oberflächen, Materialien, Raumgeometrie und Möblierung verbessert werden kann.

SIE LERNEN

> wie Schall entsteht und sich in Pflegeeinrichtungen ausbreitet

> welche Räume besonders lärmsensibel sind

> welche Materialien und Oberflächen den Schall reduzieren

> wie Möblierung und Raumaufteilung die Akustik beeinflussen

> welche typischen Fehler vermieden werden können

> welche kostengünstigen Maßnahmen unmittelbar umsetzbar sind

ZIELGRUPPE

Mitarbeitende, Pflegekräfte, Planer:innen, Träger:innen von Pflegeeinrichtungen, Angehörige von Bewohner:innen

 

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MODUL C

Ansprechende Treffpunkte gestalten –

Begegnungsräume, die zum Verweilen und Miteinander einladen

INHALTE

Treffpunkte sind zentrale Orte des sozialen Lebens im Pflegeheim. Sie können Begegnung ermöglichen, Einsamkeit entgegenwirken und dazu beitragen, dass Bewohner:innen ihren Alltag aktiv und selbstbestimmt gestalten können.

Dabei reicht es nicht aus, lediglich Sitzgelegenheiten bereitzustellen. Entscheidend ist, wie ein Raum gestaltet und zoniert ist und ob er tatsächlich dazu einlädt, sich dort aufzuhalten und mit anderen in Kontakt zu kommen.

In diesem Modul geht es darum, wie aus funktionalen Bereichen attraktive und wohnliche Treffpunkte werden können – innerhalb des Gebäudes ebenso wie im Außenraum.

SIE LERNEN

> welche räumlichen Voraussetzungen Begegnung und soziale Kontakte fördern

> wie Treffpunkte gestaltet werden können, damit sie zum Verweilen einladen

> wie unterschiedliche Bedürfnisse nach Aktivität, Kommunikation und Ruhe berücksichtigt werden können

> wie Sitzgruppen, Tische und Möbel sinnvoll angeordnet werden

> wie Raumgrößen, Sichtbeziehungen und Wegeführung die Nutzung beeinflussen

> wie Farben, Licht, Materialien und persönliche Gestaltungselemente Atmosphäre schaffen

> wie wenig genutzte Bereiche zu attraktiven Treffpunkten umgestaltet werden können

> wie Treffpunkte für unterschiedliche Bewohner:innen – auch bei eingeschränkter Mobilität – zugänglich und attraktiv gestaltet werden können

> wie informelle Begegnungen im Alltag durch Raumgestaltung unterstützt werden können

ZIELGRUPPE

Mitarbeitende, Pflegekräfte, Planer:innen, Träger:innen von Pflegeeinrichtungen, Angehörige von Bewohner:innen

 

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MODUL D

Die Natur ins Haus holen

INHALTE

Natur trägt wesentlich zu Wohlbefinden und Lebensqualität bei. Auch wenn Bewohner:innen nicht jederzeit ins Freie gehen können, lassen sich natürliche Elemente in den Innenraum integrieren.

SIE LERNEN

> wie Pflanzen, natürliche Materialien und Farben eingesetzt werden können

> wie Tageslicht und Ausblicke ins Grüne genutzt werden können

> wie Natur auch in Fluren, Aufenthaltsräumen und Bewohner:innenzimmern erlebbar wird

> wie saisonale Elemente und Naturmaterialien Erinnerungen und Gespräche anregen können

> wie mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen mehr Natur ins Pflegeheim gebracht werden kann

ZIELGRUPPE

Mitarbeitende, Pflegekräfte, Planer:innen, Träger:innen von Pflegeeinrichtungen, Angehörige von Bewohner:innen

 

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MODUL E

Außenräume als Lebens- und Aufenthaltsraum gestalten

INHALTE

Gärten, Terrassen, Balkone und Innenhöfe sind wichtige Erweiterungen des Lebensraums im Pflegeheim.

Ein gut gestalteter Außenraum kann Bewegung, Erholung, Naturerfahrung, soziale Kontakte und selbstständige Aktivität ermöglichen.

Dabei geht es nicht nur um einen „schönen Garten“, sondern um einen nutzbaren, sicheren und attraktiven Lebensraum.

SIE LERNEN

> welche Funktionen ein guter Pflegeheimgarten erfüllen kann

> wie Außenräume zur selbstständigen Nutzung einladen

> wie Sitzplätze, Wege und Aufenthaltsbereiche angeordnet werden können

> welche Rolle Pflanzen und Naturerfahrung spielen

> wie Orientierung und Sicherheit unterstützt werden können

> wie unterschiedliche Bedürfnisse und Mobilitätsmöglichkeiten berücksichtigt werden

> welche kostengünstigen Maßnahmen sofort umgesetzt werden können

ZIELGRUPPE

Mitarbeitende, Pflegekräfte, Planer:innen, Träger:innen von Pflegeeinrichtungen, Angehörige von Bewohner:innen

 

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MODUL F

Hitze und sommerliche Überwärmung reduzieren

INHALTE

Hohe Temperaturen und zunehmende Hitzetage stellen Pflegeeinrichtungen vor besondere Herausforderungen. Gerade ältere Menschen können empfindlicher auf Hitze reagieren.

Dieses Modul zeigt, wie Innen- und Außenräume so gestaltet werden können, dass sich Gebäude und Aufenthaltsbereiche weniger stark aufheizen und auch im Sommer angenehm nutzbar bleiben.

SIE LERNEN

> warum sich manche Räume besonders stark erwärmen

> welche Rolle Fenster, Verschattung und Sonnenschutz spielen

> wie Begrünung zur Klimaanpassung beitragen kann

> welchen Einfluss Materialien und Oberflächen haben

> welche kurzfristigen, kostengünstigen Maßnahmen möglich sind

> welche baulichen Maßnahmen langfristig sinnvoll sind

> wie Innen- und Außenräume gemeinsam geplant werden können

ZIELGRUPPE

Mitarbeitende, Pflegekräfte, Planer:innen, Träger:innen von Pflegeeinrichtungen, Angehörige von Bewohner:innen

 

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PREISE

EINZELMODUL

Dauer: 2,5 Stunden 

Format: Online-Live-Seminar 

Abschluss: Teilnahmebestätigung 

150,00 €

GESAMTKURS

Umfang: alle 6 Module 

Gesamtdauer: 15 Stunden 

Abschluss: Teilnahmezertifikat 

600,00 € (statt 900,00 €)

WEITERE INFOS

VORAUSSETZUNGEN

keine Vorkenntnisse erforderlich 

Interesse an gesunden und funktionalen Pflegeheimen 

FORMAT

Online-Live (Zoom oder MS Teams)

Mindestteilnehmer:innenzahl: 5 Personen pro Modul

OPTIONAL BUCHBAR (auf Anfrage)

Individuelle Online-Beratung 

Schulbegehung vor Ort 

Analyse bestehender Räume 

Maßnahmenkatalog mit konkreten Handlungsempfehlungen

TERMINE 2026/27

MODUL A

Vertraute Lebenswelten schaffen

Dienstag, 01. Dezember 2026

15:00 – 17:30 Uhr

online (Zoom)

Anmeldeschluss: 21. November 2026 (23:59 Uhr)

MODUL B

Lärm wirksam reduzieren

Dienstag, 19. Jänner 2027

15:00 – 17:30 Uhr

online (Zoom)

Anmeldeschluss: 09. Jänner 2027 (23:59 Uhr)

MODUL C

Ansprechende Treffpunkte gestalten

Dienstag, 02. Februar 2027

15:00 – 17:30 Uhr

online (Zoom)

Anmeldeschluss: 23. Jänner 2027 (23:59 Uhr)

MODUL D

Die Natur ins Haus holen

Dienstag, 02. März 2027

15:00 – 17:30 Uhr

online (Zoom)

Anmeldeschluss: 20. Februar 2027 (23:59 Uhr)

MODUL E

Außenräume als Lebens- und Aufenthaltsraum gestalten

Dienstag, 06. April 2027

15:00 – 17:30 Uhr

online (Zoom)

Anmeldeschluss: 27. März 2027 (23:59 Uhr)

MODUL F

Hitze und sommerliche Überwärmung reduzieren

Dienstag, 27. April 2027

15:00 – 17:30 Uhr

online (Zoom)

Anmeldeschluss: 17. April 2027 (23:59 Uhr)

ANMELDUNG

Gesamtpreis: 0 €

Wenn Sie alle 6 Module buchen, beträgt der Gesamtpreis nur 600 € statt 900 €!

Bezahlung: Die Zahlung erfolgt erst, wenn die Mindestteilnehmer:innenzahl von 5 Personen pro Modul erreicht wurde. Sie werden rechtzeitig (spätestens einen Tag nach Anmeldeschluss) per E-Mail benachrichtigt, sobald der Termin bestätigt ist. Informationen zur Zahlung erhalten Sie anschließend ebenfalls per E-Mail.